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Junge Vögel und alte Steine in Tunesien

  • Autorenbild: Helmuth Lauscher
    Helmuth Lauscher
  • 11. Apr. 2024
  • 2 Min. Lesezeit

Ein lieber Freund von mir reklamierte schon Anfang letzter Woche, wie es denn so mit Vogelfotos aus Tunesien sei und was soll ich sagen, er hatte recht.

Sträflich von mir vernachlässigtes Thema.

Habenlerche oder Theklalerche

Inzwischen haben es ja schon ein/zwei solcher Fotos in meine letzten Beiträge geschafft. Womöglich entsteht aber der Eindruck, es gebe keine oder wenige Vögel hier. Oder ich hätte mir ein neues Metier gesucht … Alles weit gefehlt: Der ganze grüne Norden von Tunesien ist Storchenland und nicht nur das. Es gibt hier eine große Vielfalt von kleinen und größeren Vogelarten, auch nachdem die Zugvögel schon wieder in Richtung Europa abgezogen sind. Und so manchen von ihnen bin ich bereits in Marokko begegnet.



Ich war an verschiedenen Orten gezielt auf „Jagd“. Naheliegenderweise zunächst in Naturschutzgebieten, kurioserweise begegneten mir aber die meisten Vogelarten auf und um irgendwelche Ausgrabungsstätten. Vielleicht, weil sie in den verwitterten und erodierten Steinen gute Nistplätze finden. Oder sie waren an diesen Orten einfach besser sichtbar bzw. haben Dank menschlicher Präsenz ein vielfältigeres Nahrungsangebot. Mit der Folge, dass ich mich dort jeweils zwei Mal aufmachte, um das richtige Equipment für den einen und den anderen Motiv-Fall dabei zu haben.

Dougga, Kapitolstempel
Dougga, Kapitolstempel

In Tunesien findet man eine Vielzahl von teilweise großflächigen Ausgrabungsstätten, überwiegend Zeitzeugnisse der Epoche, in der das heutige Tunesien römische Provinz war. Egal, wo ich bisher hinkam: Irgendwo in der Nähe gibt es solche Orte, von denen einige wirklich berühmt sind, wie z.B. Bulla Regia oder Dougga. Oder Karthago natürlich. Es ist unglaublich, was alles die Jahrhunderte/ Jahrtausende überlebt hat, von der Kunstfertigkeit der erhaltenen Bodenmosaike usw. bis hin zu Tempelanlagen, Amphitheatern und Statuen/ Reliefs, die die Phantasie beflügeln. Angesichts der schieren Menge dieser Überreste könnte ich mir vorstellen, dass man mancherorts keine zwei Schaufeln Erde bewegen kann, ohne auf irgendetwas römisches zu stoßen. Oder noch älteres, z.B. aus punischer und/ oder numidischer Zeit.

Aber zurück zum Thema: Einen Beitrag nur über Vögel? Auch doof, dachte ich. Nicht für mich, aber vielleicht ein bisschen zu einseitig für meine Leser*innen. Dann kam der gedankliche Brückenschlag zu den erwähnten Orten, wo ich fündig wurde. Warum also nicht eine kleine Auswahl von beidem nehmen? Und schon war der Titel des Beitrags gefunden: „Junge Vögel und alte Steine“.

Wie immer viel Spaß beim Anschauen!



 

Ganz zum Schluss mal noch eine Vorankündigung: Meine nächste Geschichte ist auch schon fertig und wird bald online gehen. Ich verspreche euch, es ist eine Geschichte der ganz anderen Art, ziemlich ungewöhnlich und spannend, lasst euch überraschen

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